SCC macht mit Sieg die Meisterrunde klar
Der SCC hat sich mit dem 8:2 gegen den ERSC für die Meisterrunde qualifiziert. Mitentscheidend dafür war aber auch der Ausgang eines anderen Spiels.
Der SC Charlottenburg (SCC) hat zwei Spieltage vor dem Ende der Hinserie die Meisterrunde sicher. Nach dem überzeugenden 2:8-Auswärtserfolg (1:2, 1:3, 0:3) am Sonntagnachmittag gegen den ERSC Berliner Bären ist dem Team ein Platz unter den ersten sechs nach der Hauptrunde nicht mehr zu nehmen. Dabei profitierte der SCC von der Niederlage des OSC 1b, der dem ASC Spandau mit 3:4 unterlag.
Nach der Niederlage in der Vorwoche gegen den Schlittschuh-Club 1b stand der SCC unter Zugzwang. Ein Sieg musste gegen den ERSC her, um die Qualifikation für die Meisterrunde nicht doch noch zu verpassen. Für diese Aufgabe konnte Trainer Ralf Tibursky immerhin wieder auf mehr Spieler zurückgreifen. So kehrte Christopher Hillen nach längerer Verletzungspause zurück ins Team. Und gerade im Offensivspiel wirkte der SCC diesmal geschlossener und zielstrebiger.
Von Beginn an war die Mannschaft auf Wiedergutmachung aus. Bereits in der 3. Minute ging der SCC in Führung. Leo Ulrich vollendete am kurzen Eck nach Zuspiel von Rückkehrer Hillen (3. Minute). Doch schon wenig später fiel der Ausgleich für die Bären: Ohne Gegnerdruck zogen die Gastgeber durchs Mitteldrittel, Fabian Schiller vollendete (6. Minute).
Nicht nur in dieser Situation wirkte der SCC im ersten Drittel hinten etwas anfällig, gleichzeitig ließ er vorn die Effizienz vermissen. Hillen scheiterte mit einem Alleingang ebenso wie Ivan Patayala, der nach Zuspiel von Valerian Sokolovskyi alleinstehend vor dem Tor vergab. In der 18. Minute machte es der Stürmer dann besser. Im Forechecking erkämpfte sich Patayala den Puck und ließ mit einem scharfen Gerät Bären-Keeper Maximilian Lorenz keine Chance.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels bauten die Zebras die Führung aus: Mit dem ersten Angriff spielte sich das Team im Drittel der Gastgeber fest, Sokolovskyi verwertete einen Abpraller nach Schuss von Strachan Wilson zum 3:1 (21. Minute). Wenig später fing Patayala im Mitteldrittel einen Puck ab und stellte im Alleingang auf 4:1. Im weiteren Verlauf hätte der SCC die Führung ausbauen können, ERSC-Keeper Lorenz war jedoch mehrfach zur Stelle. In der 36. Minute erzielte Dustin Kiss den Anschlusstreffer für die Bären. Viel mehr Gefährliches bot der ERSC allerdings nicht an. Umgekehrt gelang Max Stoffner praktisch mit der Pausensirene das 5:2: Ein Zuspiel von Hillen drückte er aus Nahdistanz über die Linie
Mit der komfortablen Führung ging es in das dritte Drittel, in dem die Paradereihe des SCC – mit Patayala, Sokolovskyi und Strachan Wilson – früh für klare Verhältnisse sorgte. Alle drei erzielten in den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts je einen Treffer und stellten damit den Sieg sicher. Es war eine überaus faire Partie, in der die einzigen beiden Strafzeiten für den SCC aus Wechselfehlern resultierten.
Gegner der Zebras am kommenden Wochenende sind die Mighty Bucks vom OSC, die nach ihrer Niederlage gegen den ASC die Meisterrunde nicht mehr erreichen können. Das Spiel wird damit sportlich bedeutungslos. Denn weder der SCC noch die Bucks können bei einem Sieg die Punkte in die Meister- bzw. Platzierungsrunde mitnehmen.
Torstatistik
0:1 3. Min Ulrich (Hillen, Reiche)
1:1 6. Min Schiller (Salewski, Kiss)
1:2 18. Min Patayala (Koletzki)
1:3 21. Min Sokolovskyi (Patayala, Wilson)
1:4 24. Min Patayala
2:4 36. Min Kiss (Scheuerlein, Lorenz)
2:5 40. Min Stoffner (Hillen, Ulrich)
2:6 44. Min Patayala (Sokolovskyi)
2:7 49. Min Sokolovskyi (Wilson, Patayala)
2:8 50. Min Wilson (Sokolovskyi, Cahoj)
Strafminuten
ERSC: 0 SCC: 4 ( 0 –2 – 2)